
Bis zu 10 % aller Babys quengeln und schreien im ersten Lebensjahr selbst nach dem 3. Monat noch mehr als 2 Stunden am Tag. Wenn ihr Kind trotz aller Beruhigungsversuche exzessiv schreit, bereitet das vielen Eltern große Sorgen. Es ist wichtig, mit diesen Sorgen nicht alleine zu bleiben.
Manchmal ist die Hürde, professionelle Hilfe anzunehmen, hoch – oft schildern Eltern Zweifel, ob sie als Eltern gut genug sind, wenn sie nicht alle Probleme alleine lösen können. Es gibt aber Situationen, in denen Sie Ihre Bedenken einer Fachkraft, die auf die Entwicklung Ihres Kindes spezialisiert ist, anvertrauen sollten.
Es erfordert eine Menge Mut sich einzugestehen, dass Sie und Ihr Kind Schwierigkeiten im Alltag haben.
Indem Sie diesen Mut aufbringen und professionelle Hilfe annehmen, zeigen Sie jedoch:
- Sie lieben Ihr Kind und wollen nur sein Bestes.
- Sie möchten, dass sich die Situation für Ihre Familie wieder verbessert.
- Sie werden aktiv und übernehmen Verantwortung für das Wohl Ihres Kindes, Ihrer Familie und Ihr eigenes.
- Sie tun etwas für sich selbst, damit Sie für Ihr Kind gute Eltern sein können.
Denken Sie daran, dass es sich beim exzessiven Schreien um ein häufig auftretendes Phänomen handelt, bei dem viele Eltern professionelle Unterstützung von außen brauchen. Es kann helfen, wenn Sie sich bewusst machen, dass jede Fachfrau/jeder Fachmann in diesem Bereich täglich mit Eltern spricht, die sich in der gleichen oder ähnlichen Lage wie Sie selbst befinden.