- Sie dürfen Ihr Baby niemals schütteln! Egal, was passiert und wie auch immer Ihre Gefühlslage ist, schütteln Sie niemals Ihr Baby. Schütteln kann bei Ihrem Kind dauerhafte Hirnschädigungen verursachen und sogar zum Tod führen! Wenn Sie sich überfordert fühlen oder wütend auf Ihr Baby sind, legen Sie es an einen sicheren Ort (z. B. ins Babybettchen). Entfernen Sie sich kurz von Ihrem Kind, auch wenn es schreit. Versuchen Sie, selbst wieder zur Ruhe zu kommen, bevor Sie zurück zu Ihrem Kind gehen – und holen Sie sich Unterstützung. Für akute Krisensituationen finden Sie unter dem Menüpunkt „Notfall & Plan“ einen Notfall-Plan mit Notfall-Kontakten.
- Versuchen Sie Ihr Baby nicht jedes Mal zu füttern, wenn es zu schreien beginnt. Zu viel Essen kann zu einem Überfüttern führen (v.a. bei Flaschen-Nahrung), was Ihr Kind wiederum zum Schreien bringen kann.
- Stillen Sie Ihr Kind nicht vorzeitig ab aus der Angst heraus, es könnte zu hungrig sein. Das Schreien Ihres Babys ist sehr wahrscheinlich nicht darauf zurückzuführen, dass das Baby nicht genug Milch bekommt oder hungrig ist, denn Muttermilch hat alle Nährstoffe, die Ihr Baby braucht, um zu wachsen und zu gedeihen.
- Wenn Ihr Baby älter als 3 – 4 Monate ist, versuchen Sie nicht jedes Mal sofort auf leichtes Quengeln Ihres Babys zu reagieren. Geben Sie ihm die Gelegenheit zu lernen, wie es sich selbst beruhigen kann.
- Geben Sie Ihrem Baby keine Arzneien ohne Rücksprache mit Ihrer Kinderärztin/Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Hebamme.
- Fragen Sie Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt, bevor Sie zu einer Chiropraktiker/einem Chiropraktiker gehen.