Weinendes Baby im Bett neben einem Wecker und Kuscheltieren.

In manchen Fällen dauert das exzessive Schreien des Babys auch nach dem 3. Lebensmonat noch an. Dann wird vom „persistierenden exzessiven Schreien“ gesprochen, was häufig mit einer übergreifenden, d.h. mehrere Bereiche betreffenden Regulationsproblematik einhergeht.

Für Eltern ist das langanhaltende, unstillbare Schreien meist eine große Belastung. Sie haben oft alles versucht, um ihr Kind zu beruhigen und machen sich große Sorgen darüber, woran das Schreien liegen könnte. Viele Eltern sind sehr stark erschöpft und belastet, der Alltag ist nur noch schwer zu bewältigen.

Babys mit derartigen Regulationsproblemen schreien schon bei kleinen Überforderungen und lassen sich nur schwer beruhigen. Häufig haben diese Babys sehr lange Wachphasen. Sie beobachten zudem früh ihre Umgebung. Dies kann schnell zu einer Überreizung führen, verstärkt durch die Schwierigkeit, dass die Babys Probleme haben, sich selbst zu regulieren und zu beruhigen.

In vielen Fällen zeigen sich zusätzlich auch Schwierigkeiten beim Schlafen oder beim Füttern. Die Babys wirken übermüdet und finden trotz Unterstützung ihrer Eltern nicht in den Schlaf.

Wenn Ihr Baby auch nach Vollendung seines 3. Lebensmonats noch exzessiv schreit, sollten Sie in Erwägung ziehen, professionelle Unterstützung aufzusuchen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt Frühzeitiger Rat und professionelle Unterstützung.