Eltern zu sein, ist ein echter Fulltime-Job. Als Eltern von Babys und Kleinkindern wenden Sie viel Zeit darauf auf, die Bedürfnisse Ihres Kindes verstehen zu lernen. Ihr Kind kann Ihnen in diesem Alter noch nicht mit Worten sagen, was es braucht oder was ihm gerade nicht gefällt. Von Tag zu Tag verfeinern Sie Ihre Fähigkeiten, auch die nonverbalen Signale Ihres Kindes richtig zu deuten.

Dennoch kann es zu Situationen kommen, in denen Sie als Eltern auf die Probe gestellt werden. Situationen, in denen Sie möglicherweise das Gefühl haben, nichts richtig machen zu können und nicht mehr verstehen, was Ihr Kind von Ihnen braucht. Vielleicht empfinden Sie Trauer, Enttäuschung, Frustration oder sogar Wut über die Situation oder auch gegenüber Ihrem Kind. Doch seien Sie sich dessen gewiss, Sie sind mit solchen Gefühlen nicht allein. Viele Eltern, deren Kinder sehr viel schreien und/oder Probleme beim Schlafen und/oder Füttern haben, schildern diese Empfindungen. Sie machen Sie nicht zu einer schlechteren Mutter oder einem schlechteren Vater.

Ihr Kind und seine Bedürfnisse stehen für Sie im Vordergrund. Dennoch ist es wichtig, dass Sie auch Ihre eigenen Bedürfnisse nicht vergessen. Sie sollten versuchen, Strategien zu entwickeln, die verhindern, dass negative Gefühle überhandnehmen. Um gut für Ihr Kind sorgen zu können, müssen Sie auch gut für sich selbst sorgen. So fällt es Ihnen leichter, ruhig und gefasst zu bleiben und damit helfen Sie Ihrem Kind, sich zu beruhigen und anstehende Entwicklungsschritte zu meistern.