Denken Sie daran, dass die Zeit für Sie arbeitet. Auch wenn es gerade schwer vorstellbar ist: Die Schwierigkeiten, die Sie und Ihr Kind momentan erleben, sind meist eine Phase, die vorübergehen wird. Im Moment erfordert der Alltag von Ihnen viel Geduld und möglicherweise auch Hilfestellung von außen - aber denken Sie daran: Es wird auch wieder besser!
Lernen Sie, Ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Achten Sie auf "innere Warnhinweise": Welche negativen Empfindungen und/oder Gedanken haben Sie in besonders herausfordernden Situationen mit Ihrem Kind in der Vergangenheit erlebt? Machen Sie sich diese bewusst und versuchen Sie, Situationen, in denen diese Gefühle zu stark und belastend werden, zu durchbrechen (z.B. unter Tipps für Aktivitäten im Alltag, die Ihnen guttun können)
Holen Sie sich Hilfe. Scheuen Sie sich nicht, Unterstützung zu suchen und anzunehmen. Oft hilft bereits ein Gespräch mit einer Ihnen nahestehenden Person, der Sie Ihre Sorgen und Gefühle schildern können. Nehmen Sie Unterstützung an, wenn Ihnen Familie oder Freunde z. B. Hilfe im Haushalt oder bei der Aufsicht auf Ihr Kind anbieten. Hilfe anzunehmen oder Ihr Kind auch mal zur Aufsicht abzugeben, macht Sie nicht zu einem schlechten Elternteil – im Gegenteil: Sie achten Ihre Grenzen und können dann auch wieder mit mehr Energie für Ihr Kind da sein. Selbst wenn Sie nur im absoluten Notfall Unterstützung annehmen möchten, tut es gut zu wissen, dass jemand für eben einen solchen Notfall für Sie da ist. Machen Sie sich eine Liste mit Personen, die dafür infrage kommen und sprechen Sie mit ihnen ab, wann und wie sie am besten erreichbar sind.