Ihr Baby hat – genau wie Sie als Eltern – verschiedene Bedürfnisse (z. B. Hunger, Schlaf, Liebe). Es kann diese aber noch nicht so äußern wie wir Erwachsene. Stattdessen quengelt oder schreit es. So kann Ihr Baby sicher sein, dass Sie es versorgen. Das ist für Ihr Kind überlebenswichtig – daher ist die Fähigkeit zu Schreien auch angeboren. Schreien ist also etwas ganz Normales.

Einige Gründe, warum Ihr Baby möglicherweise schreit:
Ihr Baby hat Hunger oder Durst.
Achten Sie auf mögliche „Warnsignale“ für Hunger oder Durst (z. B. das Saugen am Händchen).
Ihr Baby ist müde.
Achten Sie auf mögliche „Warnsignale“ für Müdigkeit (wie z. B. Augenreiben, Gähnen).
Ihr Baby ist überstimuliert.
Zu viele Reize auf einmal (z. B. hektischer Umgang, häufiges Herumgereicht werden, laute Geräusche wie Stimmen, Fernseher, helles Licht, etc.) oder Übergänge (z. B. vom Wachsein zum Schlafen) können Ihr Baby überfordern.
Ihr Baby braucht Trost.
Manchmal muss Ihr Baby spüren, dass Sie in seiner Nähe sind. Oft braucht es dann nur Ihre Berührung, um sich sicher zu fühlen.
Ihr Baby fühlt sich körperlich nicht wohl.
Überprüfen Sie, ob die Windel gewechselt werden muss, es ein Bäuerchen machen sollte, es zu warm oder kalt angezogen oder die Kleidung zu eng oder kratzig ist.
Ihr Baby hat Bauchweh oder ist krank.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Baby schreit, weil es krank ist oder Schmerzen hat, kontaktieren Sie bitte Ihre Kinderärztin/Ihren Kinderarzt.